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Lyrikabend der Klasse 6c

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Wir Schüler aus der Klasse 6c haben uns für die Eltern ein Theaterstück ausgedacht, nachdem wir im Unterricht einige Gedichte kennengelernt hatten. Erst schrieben wir selber Nebelgedichte und lernten "Im Nebel" von Hermann Hesse kennen. Später haben wir uns aus vielen Gedichtbänden Gedichte ausgesucht und zu kleinen Theaterstücken bearbeitet. Das hat uns allen viel Spaß gemacht, denn wir hatten in dieser Zeit meist kein Deutsch oder Mathe.

Zum Schluss haben wir noch eine Geschichte um die Gedichte gemacht. Es ging um einen kleinen Jungen, der einen richtigen Wecker suchte, nachdem ein "frecher Weckdienst" ihn geärgert hatte. Er fragte nun seine Oma, weil die auf dem Dachboden eine Truhe mit vielen alten Sachen hatte. Als Oma und Enkel in der alten Truhe stöberten, kamen lauter Dinge zum Vorschein, die die Oma an etwas erinnerten - und alles hatte etwas mit Gedichten zu tun. Es kamen alte, bekannte Gedichte wie "Der Tintenteufel", lustige wie "Die Fingur" und ganz neue, unbekannte wie "Adam und Eva" auf die Bühne. Wir hatten auch drei Balladen vorbereitet.

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Beim Zauberlehrling hatte ich meinen Text vergessen, aber es kann nicht alles perfekt laufen und dafür lief der Besen perfekt über die Bühne und schleppte Wasser, ohne dass es ihn störte, dass Text vergessen worden war. In der Pause haben wir Kuchen verkauft, um unsere Klassenkasse aufzubessern und am Ende waren alle zufrieden.

Bericht von Pia


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Da treibt ihn die Angst, da faßt er sich Mut
Und wirft sich hinein in die brausende Flut
Und teilt mit gewaltigen Armen
Den Strom, und ein Gott hat Erbarmen.
Und gewinnt das Ufer und eilet fort
Und danket dem rettenden Gotte;


"Diätkritik"
...
fett fressen, vertilgen, sich stopfen
...


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" ... es bläst der schwarze Senne zum Tanz ..."

... es lacht die Nachtalp-Henne ...



...


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"Ich träumte jüngst ein stilles Dorf,
darin ich und die Meinen ..."


Der Löwengarten des König Franz
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"Aus eins mach zehn ..."

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"Es hat sich ein Igel geckenhaft und blasiert am ganzen Körper von oben bis unten rasiert"
Es ist 19.00 Uhr.
Wir gingen alle auf die Bühne und wurden leise. Marc fing an: "Seltsam, im Nebel zu wandern". Dann kam ich: "Ich höre das Nebelhorn". Und Johanna: "Ein Nebelspiegel deckt sich Über Felder, Häuser und Seen."
Als alle ihren Nebelsatz gesagt hatten, kam Rabea und sagte das Nebelgedicht von Hermann Hesse auf. Als Rabea fertig war gingen alle bis auf Tim H., Marc und ich von der Bühne.
Ich begrüßte die Gäste und sagte, wie der Abend verlaufen soll.
Marc legte sich in ein Bett, das auf der Bühne stand und Tim stand hinter einer kleinen Wand. Als ich fertig war, kam der "Freche Weckdienst". Es war ein wirklich unverschämter Weckdienst, der Marc beim Schlafen störte. Darum ging Marc dann zu seiner Oma (Viviane), um sie zu fragen, ob sie noch einen alten Wecker besäße. So gingen Oma und Marc auf den Dachboden zu einer alten Truhe, in der Vieles zu finden war. Da war zum Beispiel ein Wasserglas, das die Oma an echte Freundschaft erinnerte.
Und dann wurde die Bürgschaft von Schiller aufgeführt, denn das ist eine Ballade, in der es um wahre Freundschaft geht.


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"Ich sei, gewährt mir die Bitte, in eurem Bunde der Dritte."
Und dann war noch ein Wasserglas in der Truhe, das erinnerte die Oma daran, dass es auch zu viel Wasser geben kann und dass Wasser auch Alpträume verursachen kann. Dazu gehörte dann das Gedicht vom Zauberlehrling von Goethe. Dann gab es noch einen Meisenknödel für "Ein Wallfahrerlied von Vögeln gesungen" von Hermann Hesse, dazu liefen Michelle und Stephanie mit Vogelmasken auf Inlinern über die Bühne. Es war für uns alles sehr aufregend und oft mussten die Zuschauer lachen, weil es lustig zuging.
Bericht von Janina